Hornissenschutz in der Schweiz
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Umsiedeln von Hornissen- oder Wespenvölkern

 
Herausgeber + Webmaster
Andi Roost
Fotos und Zeichnungen
Andi Roost
 

 

 

 

 

Ein neues zu Hause und ein neuer Niststandort


Die Umsiedlung ist eine weitere Steigerung zur Umsetzung bzw. Umquartierung. Bei der Umsiedlung wird, wie der Name bereits erwähnt, dem Volk nicht nur ein neues zu Hause bzw. Quartier zur Verfügung gestellt, sondern selbiges an neuem Standort weiter entfernt ausgesiedelt.
Verschiedene Umsiedlungstechniken stehen heute zur Verfügung und werden sich auch in Zukunft weiter entwickeln. Zum Wohl der Insekten und zur Arbeitserleichterung des Umsiedlers.




Umsiedlung ohne spezielle Schutzausrüstung :

2004 gelang am 06. Juni eine Umsiedlung - hier geht' s zur Dokumentation -, welche über die Schritte Umquartierung und spätere Umsiedlung geführt wurde. Das junge Hornissenvolk blieb noch für ca. zwei Wochen im Hornissennistkasten auf dem Balkon vor Ort aufgestellt.


Die Erstlingswabe im leeren Rollladenkasten
Die Erstlingswabe mit Hornissenkönigin und sechs Arbeiterinnen im leeren Rollladenkasten


Der Hornissenkasten vor Ort stehend
Der Hornissennistkasten aufgestellt neben dem früheren Einflug in den leeren Rollladenkasten


Der Hornissenkasten an seinem Aussiedlungsplatz
Das erfolgreich umgesiedelte Hornissennest an seinem Aussiedlungsplatz


Hornissennest Ende Saison
Das Hornissennest nach dem Ableben des Volkes während der Räumung des Kastens




Oder so wie hier bei einem Wespennest :

Das Nest der Gemeinen Wespe - hier geht' s zur Dokumentation - in der Deckenisolation des Dachstocks steht weiteren Ausbauplänen im Weg. Neben diesem Wespennest gibt es noch ein zweites, jenes der Sächsischen Wespe und ein Nest der Baumhummel ebenso in der Deckenisolation. Alle samt im südöstlichen Eck des Hauses!


Einflugecke in der Baustelle
Sowohl Wespen als auch Hummel nutzen verschiedene und gemeinsame
Anflugwege durch die offene Fassadenverkleidung am 09.06.2015


Der Blick zum Wespennest ist frei
Ein grosser Teil der Flugwespen ist abgefangen und die Bodenabdeckung offen am 13.06.2015


Die Etagen sind gebrogen und eingebaut
Die geborgenen fünf Etagen sind im Wespenkasten eingebaut und gesichert


Der Wespenkasten steht an seinem Aussiedlungsplatz
Der Wespenkasten steht an seinem neuen Standort. Die Wespen sind aus der Fangbox freigelassen


Blick ins neu betreute Wespennest
Ein letzter Blick in den Kasten, bevor er verschlossen wird.
Das Nest wird durch die freigelassenen Arbeiterinnen emsig betreut


Vom Nest blieb bis Ende Saison nichts
Das Wespenvolk hat sich prächtig entwickelt und wird Ende Saison ausgeräubert; 01.12.2015.
Marder, Bilch, Mäuse oder auch ein Eichhörnchen könnten die Täter gewesen sein