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Hornissenschutz
in der Schweiz
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Die Nahrung
Wenn die Königin im Mai aus ihrem Versteck kriecht sucht sie erst nach einer Baumnarbe um den süssen Saft zu lecken, anschliessend jagt sie Insekten um zu Kräften zu kommen. Damit wird auch die Eiproduktion in den Eierstöcken angeregt. Insekten, also eiweisshaltige Nahrung, bilden die Grundlage des Futters, welches den Larven verabreicht wird. Sobald die ersten Arbeiterinnen geschlüpft sind, bleibt die Königinmutter nur noch im Nest und widmet sich dem Eierlegen. Dies wird durch die eiweisshaltige Nahrung, welche ihr die Artbeiterinnen füttern weiter aufrecht erhalten. Im Herbst ist dies mit einem kleinen Schauspiel verbunden, der sogenannten "Hofbildung".
Die Arbeiterinnen stärken sich durch das Gewinnen von süsslichem Baumsaft. Dies geschieht vorwiegend an Narben, welche natürlich an einem Baum entstanden sind. Eine zweite Variante ist das sogenannte "Ringeln", dabei wird an jungen Trieben (beliebt ist die Esche oder auch der Flider) die Rinde kreisförmig am Zweig aufgebissen bis der Baum
beginnt zu Bluten. Dies schadet dem Baum keines Falls und die Narbe wird verheilen.
Die Larven benötigen zu ihrem Wachstum eiweisshaltige Nahrung, welche die Arbeiterinnen durch die Jagd auf Käfer, Fliegen, Läuse, Raupen, Spinnen, Heuschrecken, Wespen, Bienen und zahlreiche Schädlinge in der Forst- und Landwirtschaft decken. An schönen Tagen tragen sie mehr als 500 g Insekten ins
Nest und verfüttern sie an den hungrigen Nachwuchs. Sie sind aus diesen Günden nicht als schädliches, sondern als ein notwendiges nützliches Insekt in unserem Ökosystem anzusehen, auch wenn noch nicht alle Zusammenhänge erforscht und restlos geklärt sind!
Die Geschlechtstiere werde ebenso mit Insekten versorgt. Dabei müssen Drohnen um ihren Bissen kämpfen, wärhend die Jungköniginnen regelrecht verwöhnt und gemestet werden. Sie haben denn auch einen harten Winter vor sich.
Hornissenarbeiterin mit Beuteinsekt
Beobachtet bei einer Kontrolle auf dem Buck bei Neuhausen am Rheinfall:
Knapp über die Grashalme am Boden geflogen, hat die jagende Arbeiterin eine Heuschrecke ...
... aufgescheucht und dieselbe an einem Grashalm gepackt.
Hier beginnt sie ihre Beute zu zerlegen und beisst ihr den Kopf ab ...
... bevor das Werk auf dem Boden vollendet wird und das Futterpaket in den Baumstumpf von HR8 2008 geflogen wird!
- 12.05.2009 aktualisiert -
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