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Hornissenschutz
in der Schweiz
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Wer kann einer Hornisse oder dem Volk gefährlich werden?
Im Grunde hat die Hornisse keine natürlichen Feinde, welche sie als Grundnahrung verzehren würden. Von Mal zu Mal kann es vorkommen, dass sich ein Jungvogel an einer Hornisse vergreift. Kommt diese mit dem Leben davon und kann ihrem Peiniger auch noch einen schmerzhaften Stich verpassen, so bleibt diese Erfahrung für immer in seinem Gedächtnis eingebrannt und er wird sich mit gebührendem Respekt in Zukunft von diesen komisch surrenden, gelb - schwarz gezeichneten Insekten fern halten. Dies gilt auch für die übrige Kleintierwelt.
Erst im Herbst, wenn der erste Frost vorüber ist und die Hornissen immer steifer werden, werden sie und ihre Brut zu einer leichten, meist wehrlosen Beute und ein gefragter Leckerbissen für Insektenfresser. Vorausgesetzt das Nest ist zugänglich.
Den grössten Widersacher gegenüber sieht die Hornisse im Menschen. Dieser verfolgt sie mit allen Mitteln um sie aus seiner Nähe zu verbannen, obschon der Mensch es war, der ihr die natürlichen Bruthöhlen wegnahm; chemische Keule, Feuer, Wasser, Licht, etc. zählen zu seinen bewährtesten Waffen. Leider viel zu oft werden Hornissen noch immer ihres Rufes, ihrer Grösse, ihrer angeblichen Giftigkeit und Gefährlichkeit und nicht zu letzt ihrer angeblichen Aggressivität wegen getötet!
Nicht selten werden die Nest auch mutwillig einfach zerstört. Im Bild rechts sehen wir das Hornissennest26 2004 in einem Rebhaus in der Schleipfi Wilchingen. Zum dritten Mal wurde das Nest hintereinander gegen Ende der Saison so zugerichtet. Zu einem Zeitpunkt an dem es nicht mehr lange gehen würde und die Hornissen wären verstummt!
- 12.05.2009 aktualisiert -
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