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Die Geschichte zur Entstehung meiner Fangbox
Die erste Fangbox (Fangbox 1) entstand im Winter 2004, stand seit dem Sommer 2004 im Einsatz und hatte sich gleich bewährt. Einige Daten zur Box:
- 400 x 200 x 200 mm (l x b x t),
- der Deckel mit dem Sichtfenster läst sich öffnen,
- der Fangschlauch ist über eine Holzplatte an der Box befestigt und der Staubsaugerschlauch mit der abgesägten Düse festgeschraubt,
- wobei sich der Schlauch herausdrehen läst.
Noch nicht ganz ausgereift, flossen die Erfahrung und neue Erkenntnisse in eine zweite Box (Fangbox 2), welche auf die Saison 2005 entstand. Diese Box war 100 mm kürzer und es lies sich der Deckel auf Seite Fangschlauch öffnen:
Abmessung:
- 300 x 200 x 200 mm (l x b x t),
- der Deckel Seite Fangschlauch läst sich öffnen,
- der Fangschlauch ist mit einer Schlauchbride an der Befestigungsvorrichtung gesichert,
- die Befestigung wird mit Flügelschrauben am Deckel fixiert,
- der Staubsaugerschlauch läst sich aus der Saugseite herausdrehen.
Als Einheit mit dem kleinen Staubsauger steht eine patente Lösung für mittlere und grössere Völker zur Verfügung. Zusammen mit dem Schutzanzug ist es nun auch möglich in beengten Verhältnissen sicher und behutsam zu arbeiten, ohne Gefahr zu laufen aus Versehen gestochen zu werden.
Die Umgestaltung der Boxen
Im Winter 2007/ 2008 hat die Fangbox nun einen erneuten Wandel hinter sich. Nachdem in der Saison 2007 das Einfangen der Hornissen bei der Umsetzung 10 mit der bisherigen Fangbox an seine Grenzen stiess, musste etwas geschehen.
Nicht mehr zu verantworten ist der undurchsichtige Schlauch, da sich immer wieder Arbeiterinnen darin festgehalten haben. Unbefriedigend ist auch der Verschlussmechanismus der Box beim Fangschlauch. Es muss gleichzeitig die Befestigung gelöst, die Verschlussplatte untergeschoben und zugleich der Sauger ausgeschaltet werden, damit kein Vakuum entsteht!
Die Lösung stand schon seit einer Weile fest und war auch auf den deutschen Seiten zu finden.
Hier nun meine Variante an Fangbox 2:
Noch im Jahr 2007 wird die grosse Klappe zum Freilassen der Tiere auf einen schmalen Streifen zurecht geschnitten. Rechts hinter der Box erkennt man den neuen Stutzen zur Schlauchbefestigung.
Das Herzstück des neuen Deckels: Die drei Platten mit dem Schieber! Heute hat der Schieber noch eine Entlastungsöffnung, damit in der Box kein Vakuum entstehen kann.
Die zusammengestellte Fangbox ohne Staubsauger. So wird sie in Zukunft zum Einsatz kommen.
Im Detail erkennt man die Neuerungen auf einen Blick. Nachdem im letzten Frühling der Staubsaugeranschluss optimiert wurde, sind nun der Schlauch und - Anschluss, Schieber und Entlassungsklappe an der Reihe gewesen.
Zusammenbauen der umgestalteten Fangbox 1
Beide Boxen haben Ende der Saison 2008 eine Revision hinter sich und einen feinen Leinölanstrich erhalten!
Nachfolgend der Zusammenbau der Fangbox 1:
Auslage der einzelnen Bestandteile.
Montage der Seitenwand oben und des Staubsaugeranschlusses rechts.
Befestigen der unteren Seitenwand und einschieben des Trenngitters (Fangbox 2 mit Fliegengitter, da auch für den Wespeneinsatz vorgesehen!).
Festschrauben des Deckels mit montiertem Sichtfenster.
Zusammenstellen und verschrauben der Fangschlauchseite mit Schieber und Freilassklappe.
Montierte Fangschlauchseite mit offenem Schieber.
Montierte Fangschlauchseite mit geschlossenem Schieber mit Entlastungslöchern.
Abschliessend den Tragebändel anschrauben - fertig und zum Einsatz bereit!
Beide Fangboxen verfügen über denselben Staubsauger - und Fangschlauchanschluss. So ist keine Verwechslung möglich und gewährleistet, dass nicht sortiert werden muss!
- 12.05.2009 aktualisiert -
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