www.hornissenschutz.ch

Hornissenschutz in der Schweiz

 

Übersicht Die Arbeit

Die Nester

 

Auszüge aus den Saisonberichten


 

2009 Jubiläumsjahr 1989 - 2009

In den ersten Monaten des neuen Jahres galt es noch einige Nachbeteuungen durchzuführen. Zudem konnte ein Treffen mit einem Mitglied von wespenschutz.ch organisiert werden. Im Februar konnte der erste Hornissenumsetzungskasten mit integrierter Fangbox - "Form 60u" - endlich fertig gestellt werden.

Anfang April fuhr ich nach Mayen in Deutschland an ein Seminar über "Hornissen und ihre Verwandtschaft", welches durch Robert Ripberger geführt wurde. Hier traf ich mich auch zum ersten Mal mit Peter Tauchert von "aktion-wespenschutz.de"!

Am 09. April 2009 konnte die erste Hornissenkönigin beobachtet werden. Früh, zu früh, denn es wurde nochmals bitter kalt. Das erste Nest Mitte Mai in einem Hummelkasten und das letzte der Saison im Zwischendach neben einem Dachfenster hier in Hallau im Klettgau. Es konnten elf Hornissennester in - und ausserkantonal umgesetzt und eine Absicherung in Schaffhausen durchgeführt werden. Von den Umsetzungen waren neun bis Ende der Saison erfolgreich. Ein kleines Volk war bei feindlichen Übernahmeversuchen unterlegen und ein zweites war ein drohnenbrütiges Nest (Zur Umsetzung kam der Kasten "Form 60u" zum Einsatz), welches frühzeitiger ein Ende fand.

Ein Geschenk zum Jubiläumsjahr war die Entdeckung der Nestgründung in der neuen Wohnung. Hierzu finden Sie die Bilder hier!

Wie schon im vergangenen Jahr konnte die eigene Suche nicht verstärkt werden und so ist zu berichten, dass lediglich 5 von 17 aufgehängten Kästen ohne zutun bezogen wurden, wobei 2 Völker erfolgreich waren!


 

2008

Im März konnten drei neue Hornissenkästen nach Burgdorf ausgeliefert und ein weiterer Kasten ausgeliehen werden. Im Mai entstand die erste der neuen modifizierten Storenkastennest in Seon AGFangboxen. Alsdann diktierte ein zaghafter Start den Beginn der neuen Saison. Nachdem die ersten aufgenommen Nestgründungen bereits niedergegangen waren, konnte ich Anfang Juni einen Wespen Info Stand am Kantonalen Imkertag 2008 des Bienenzüchtervereins Steckborn – Diessenhofen präsentieren.

Anfang Juli konnte die erste erfolgreiche Umsetzung durchgeführt werden. Bis Saisonende sollten es 13 Umsetzungen und zwei Nestsicherungen werden! - Siehe auch Umsetzen von Hornissennester - Hierbei sind drei Umsetzungen hervor zu heben: Jene in der Allmend bei Zürich, in Allschwil Baselland und eine Notumsetzung zum Saisonende. Die Zahl der Nester stieg stetig an, so dass bis Ende der Saison 39 Nester gezählt werden konnten. In diese Zahl sind alle Nester eingeflossen, zu denen persönlich Kontakt verhanden war. Es fehlen hingegen alle Meldungen, welche per Telefon oder eMail eingegangen sind.

Im November wurde die zweite Fangbox optimiert und der ersten modifizierten angepasst. Ebenso entstand Anfang Dezember ein lange ersehnter Prototyp des Hornissenkastens "form 60u" - ein Umsetzungskasten mit integrierter, mobiler Fangbox.

Wie schon in den vergangenen Jahren kam die eigene Suche zu kurz und so ist zu berichten, dass lediglich 5 von 17 aufgehängten Kästen bezogen wurden. Davon waren 4 Völker erfolgreich!


 

2007

Umsetzung von HR18 am Geissberg SH; 13.08.2007Eine Auf und Ab der Wetterlage bestimmte dieses Jahr die Saison! Die erste Entdeckung auf einem Spaziergang in Beringen unter einer Bahnschwelle. Die Entwicklung blieb jedoch erfolglos. Auch dieses Jahr schlug die Selektionierung hart zu und zahlreich gemoldene Nester wurden aufgegeben oder die Königin kehrte nicht wieder zurück. 11 Umsetzungen konnten durchgeführt und den Hornissen so ein Möglichkeit zum Überleben geboten werden. Leider waren nicht alle erfolgreich. Zollikofen mit HR8 2007 und Schaffhausen mit HR18 2007 hatten die erfolgreichsten Nester nach der Umsetzung! Wobei HR18 2007 die Herausforderung in diesem Jahr bildete - siehe auch Umsetzen von Hornissennester - Zur hauptsache standen in diesem Jahr die Bewältigung der Flut an Meldungen an, so dass die eigene Suche nach Nester eher zu kurz kam. Es wurden nur gerade sechs aufgehängte Kasten besetzt und so konnte eine etwas kleiner Zahl an Nesten verbucht werden: 32 Nester ergab die Zählung.

 


 

2006

Jungkönigin und Drohn bei der Begattung; 19.10.2006Das Jahr begann eher ruhig. Vereinzelte Meldungen von Königinnen, welche ein Nest gründeten. Die erste Kastenbesetzung in HK25 am 11. Mai entdeckt. Auch in diesem Jahr standen die ersten Begegnungen unter keinem guten Stern: Eine Königin verschollen, ein anderes kleines Volk ohne Königin! Am 4. Juli die erste erfolgreiche Umsetzung unweit von Beringen in Neunkirch. Es wurden 14 zum Teil sehr erfolgreiche Umsetzungen in diesem Jahr. Zudem kamen zahlreich entdeckte wilde Nester und 10 besetzte Hornissenkästen in der Region dazu. Das sind zwei drittel der aufgehängten Kästen!! Insgesammt konnte dieses Jahr mit 48 gezählten Nestern abgeschlossen und die erste Hornissenpaarung dokumentiert werden. Hier fehlen jedoch jene, welche mir über den elektronischen Weg gemeldet wurden.

 


 

2005

Königin nach Übernahmeversuch einer Neugründung; 21.07.2005Durchaus durchzogen begann das Jahr der Hornissen. Erste gesichtete Königinnen um den 12. Mai 2005! Nach zahlreichen Nestgründungen musste ich unzählige niedergänge miterleben. An drei Umsetzungen konnte ich keine Königin mit dem Volk versetzen, da keine mehr im Nest war. Es waren jedes mal drohnenbrütige Nester!

Andererseits brauchte es drei Anläufe um den Hornissenkasten 23 HK23 zu besiedeln und auch das letzte Volk bestand die Probe nicht. Das sehr wählerische Wetter machte den Hornissen und anderen Wespen in unseren Breiten das Leben schwer. Von kräftigen Völkern bis hin zu winzigen Nestern war im Juli alles vertreten, sogar noch Königinnen, welche nach einem Nistplatz suchten. Mit 20 Nester Ende Saison auf dem Kantonsgebiet kann ich jedoch zufrieden sein, da auch zahlreiche Hornissenkästen besetzt waren.

 


 

2004

Auch dieses Jahr hat mit Misslungenen Umsetzungen begonnen! Obschon zu Beginn alles gut ausgesehen hat, sind bei der einen Umsetzung in Zürich einzelne unglückliche Zufälle zusammengekommen. So hat die Königin wohl das Nest feindlich übernommen und durch die zusätzliche Umsetzung in den Hornissenkasten war es dann zu viel auf einmal. Sie hat zwar das Nest im Kasten angenommen, doch nach ihrem ersten Ausflug kehrte sie nicht wieder zurück.

Eine erste Umsetzung eines kleinen Volkes verlief positiv. Durch die Verwaltungspolizei an mich verwiesen konnte ich in diesem Jahr drei Umsetzungen durchführen. Zudem kamen Einsätze in Zürich, Dübendorf, Schaffhausen, Hallau (drei Umsetzungen aus Jagdansitzen!) und Beringen Enge dazu. Nester wurden mir gemolden über eMail und Telefon deren Standorte sich von Ramsen bis nach Bern erstreckten.

Zuguterletzt konnte ich insgesamt 28 Nester in meine Kartei einreihen, welche sich auf Kantonsgebiet befanden oder ich ausserhalb entdeckte. (eMail - Meldungen nicht inbegriffen!)

 


 

2003

Nachdem im Frühjahr vier Umquartierungen von ihren Gründerinnen verlassen wurden, rechnete ich nicht mehr mit einer dermassen grossen Flut an Anfragen und Nestfunden.

Ugesiedeltes Erdnest in Kasten HK13A: 2003Die Zahl der entdeckten Nester stieg dabei über die Saison auf einen Rekordwert von 31 Stück, welcher das letztjährige Ergebnis um 14 Nester übertrift!! Darin sind jedoch jene Nester, welche durch die Umsetzungen verloren gingen und jene aus den betroffenen Anfragen nicht mit inbegriffen.

Auch dieses Jahr besiedelten Hornissen meine Hornissenkasten. Es waren deren fünf Stück, wobei eine Anfangswabe bereits früh verlassen wurde und keine Neubesiedlung stattfand. Bei einem zweiten Kasten handelte es sich um ein drohnenbrütiges Nest, bei welchem der Flugverkehr Ende September bereits verstummt ist. Bei einem weiteren Kasten bedurfte es dreier Anläufe, ehe sich eine Neugründung im Kasten niedergelassen hat! Doch daraus entwickelte sich wie aus den weiteren beiden Nestern ein beachtliches Hornissenvolk.

 


 

2002

Leider musste ich auch in diesem Jahr mit einem Verlust starten. Durch ein Mail erfuhr ich von einer Gründung in einem Einzug in den Hornissenkasten3; 01.08.2002Gartenhäuschen. Die Hornissenkönigin hatte ihr Nest jedoch an ungünstigstem Platz errichtet; genau über der Eingangstür. Sie hätte ca. 20 cm bis zur Türkante um das Nest zu vergrössern. So beschloss ich bei einem Besuch, die Erstlingswabe auf die Dachleiste von HK13A anzukleben und an selber Stelle im Gartenhäuschen zu belassen bis die Königin die ersten Arbeiterinnen hätte. Anschliessend das Nest bei Nacht im Kasten nach Beringen zu bringen. Doch kehrte die Königin nach etwa zwei Wochen nicht mehr zurück! Danach hatte ich zwei Monate kein Nest gefunden, ehe ich HR1 2002 im gleichen Unterstand am selben Platz fand, wie ein Jahr zu vor HR12! Schlussendlich waren es drei Nester auf dem Golfplatz. Ein weiteres Mal zog eine Hornissenkönigin in einen meiner Hornissenkästen ein. Diesmal kam HK3 an die Reihe (Bild links). Ebenso fand sich erneut ein Hornissennest im Schleiereulenkasten im "Berghus" ein. Das dritte Mal in vier Jahren. Nach langem warten hatte ich endlich ein Nest im Falkenkasten an einer Scheune nahe Beringen. Ebenso konnte ich zum ersten Mal drei Nester innerhalb 80 Meter verzeichnen, wobei eines davon ein drohnenbrütiges gewesen sein dürfte. Ich schloss dieses Jahr mit 16 Hornissennester und dies war gleich ein Rekordjahr, welches das bisherige - 1992 - um ein Nest übertraf.

 


 

2001

Nachdem ich mich am 1. April wieder in Beringen eingerichtet hatte, startete ich mit einem Missgeschick ins neue Hornissenjahr und verlohr dadurch ein Nest. Doch nachdem ich knapp drei Monate Sendepause hatte, stellten sich die Funde doch noch ein. Zum Ersten Mal erhielt ich auch über meine neu Hornissenfriedhof unter dem Hornissennest7 2001;installierte Hompage www.hornissenschutz.ch ein Mail zu einem Hornissennest, welches ich als Hornissennest3 2001 eintragen konnte. Zu meiner freude konnte ich nach dem letzten Jahr erneut ein Hornissennest in meinem Hornissenkasten5 begrüssen. Diesmal lag der Kasten nicht unweit des letztjährigen, in welchem sich zum ersten Mal Bienen niederliessen. Auch HK6 hing noch kein Halbes Jahr an seinem Platz. Ein hingegen erschreckende Entdeckung machte ich beim Besuch von Hornissennest7 (Bild links). Halb lebende und tote Hornissenköniginnen lagen unterhalb des Nestes im Gras. Ein Sterben das ich mir ohne fremde Einwirkung nicht vorstellen konnte, doch beweisen konnte ich es auch nie. So bleibt es wohl für immer verborgen! Zum Schluss des Jahres erfuhr ich noch von zwei weiteren Nester und die Zahl stieg damit bis zum Jahresende auf 13.

 


 

Hornissenkasten6 mit Hornissennest4 2000; 23.12.20002000

So vielversprechend wie 1999 geschlossen hatte begann das neue Jahr. Die erste grosse und heikle Umpuartierung einer Erstlingswabe mit einzelner Königin ist gelungen. Nachdem sich die Hornissen im Kasten im Estrich entwickelt hatten, versiegelte ich denselben bei Nacht und siedelte das Hornissennest1 2000 im Kasten nach Beringen um. Erfolgreich schloss ich dieses Projekt nach 151 Tagen ab. Ein weiters erstes Mal war der Einzug einer Hornissenkönigin, ohne Hilfe, in meinen aufgehängten Hornissenkasten6 (Bild rechts). Dieser hing noch kein halbes Jahr an seinem Platz. Wobei ich diesen Platz nicht ganz zufällig gewählt hatte, denn im Jahr zuvor hatte es im Nachbarbaum in einem Vogelkasten ein Hornissennest (HR2 1999). Eine weitere Entdeckung, welche ich das erste Mal verzeichnen konnte, fand ich in Form eines drohnenbrütigen Hornissennestes (HR2 2000) in einem Rebhaus. 2000 hatte ich acht Nester gefunden. Da jedoch die Grosszahl der gefundenen Nest immer noch im Klettgau liegen, beschloss ich im kommenden Jahr von der Stadt wieder aufs Land zu ziehen.

 


 

1999

Ich hatte vermehrt wieder Zeit gefunden nach Nestern zu suchen und das Jubiläumsjahr mit einer besonderen Entdeckung krönen können. Ich fand mit HR3 das erste Hornissennest unter einem Hornissennest. Insgesamt schloss ich das Jahr mit sieben Nestern ab.

 

Die Nester

Die Arbeit

 

- 01.12.2009 aktualisiert -


 

schützt die hornisse
copyright by andi roost