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Hornissenschutz
in der Schweiz
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Das Leben der Hornissen November bis April
Die junge Königin beginnt mit dem Nestbau
So getrieben sucht die Königin nach einem geeigneten Nistpatz. Sie durchstreift hierzu die nahe und weitere Umgebung ihres Überwinterungsquariers. Nicht selten sucht sie dabei in einem möglichen Platz schutz und übernachtet dort. So schon beobachtet, jedoch ist danach kein Hornissennest am selben Ort entstanden.
Narbe findet und etwas fleischigem.
Bild links: Hornissenkönigin leckt Honigtau bei einer Lauskollonie. Aufnahme mit freundlicher Genehmigung von Herrn P. Schlup.
Vermutlich kehrt die junge Königin auch an ihren alten Geburtsort zurück, um sich den Platz für ein Nest anzusehen (Siehe z. B. Hornissennest12 2001 und 2 2002). Auch diese Suche nach einem Nistplatz birgt viele Gefahren und erneut verlieren zahlreiche Königinnen ihr Leben durch Menschenhand, im Strassenverkehr, durch Pestizide in der Landwirtschaft und durch auftretende Kälteeinbrüche. Hat die Königin ihren Nistplatz gefunden, verlässt sie diesen meist nicht mehr und beginnt ihre ersten Zellen an einem feinen glänzenden Stielchen zu modellieren. In die Zellen legt sie ihre ersten Eier. Nun ist sie Nestmutter und für den Bau des Nestes, die Nahrungsbeschaffung, die Aufzucht der ersten Arbeiterinnen verantwortlich und sorgt zudem für eine gleichbleibende Temperatur im Nest. Eine strenge Zeit mit ebenso vielen Gefahren für das neu gegründete Nest. Stirbt die Nestmutter beim Ausfliegen, ist der Nachwuchs verloren. Auch feindliche Übernahmeversuche durch ihre eigenen Schwestern hat die junge Nestmutter abzuwehren. Stirbt sie hingegen bei einem solchen Übernahmeversuch ist die Brut nicht verloren, sondern wird von der Eroberin als ihr eigene angesehen und weiter Aufgezogen und in ihren Staat eingegliedert. Solche Attacken sind nicht selten und kommen sogar am gleichen Nistplatz auch schon Mal mehrfach vor.
Gut einen Monat nach der Eiablage schlüpfen die ersten Arbeiterinnen. Vorerst fliegt aber noch immer die Königin ein und aus. Etwa drei Tage später jagen und sammeln die ersten Arbeiterinnen für die Königin und schaffen fortan Nahrung und Baumaterial heran, sorgen für ein sauberes Nest und gleichbleibendes Klima darin.
Bild links: Auf den verschlossenen Zellen sitzt die Königin.
Bild rechts: Drei Tage später krabbeln ca. sieben Arbeiterinnen im Nest und unterstützen die Königin. Das zweite Stockwerk entsteht.
Jetzt entwickelt sich das Volk rasch und die Zahl der Arbeiterinnen nimmt ständig zu. Stösst dem Volk nichts unverhofftes zu so behält es seinen Nistplatz bis zu seinem Ende der Saison.
- 12.05.2009 aktualisiert -
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