Hornissenschutz in der Schweiz
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Fördermassnahmen für Hornisse & Co

 
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Andi Roost
Fotos und Zeichnungen
Andi Roost
 

 

 

 

 

Jede und jeder einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten


Immer mal wieder werden wir gefragt, wie man der Hornisse oder anderen Wespen helfen oder diese unterstützen kann?
Gefordert ist grundsätzlich jede oder jeder einzelne, denn durch sein Verhalten in der Umwelt einerseits und durch sein Konsumverhalten im Alltag beeinflusst Mensch massgeblich das Geschehen auf seinem Erdenball. Wohl kennen die wenigsten alle Zusammenhänge, welche erst puzzleähnlich nach und nach zusammengefügt einen Sinn ergeben, und scheinen daher nach dem Motto zu leben, "was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" oder "nach mir die Sintflut". Schlecht, sehr schlecht :o( Ganz traurig ... haben die meisten von Ihnen doch Kinder!
Jede oder jeder einzelne ist gefordert und kann im kleinen und auch grösseren helfen. Sei es nun als Einzelperson, in einem Verein (Naturschutz oder mit ähnlichem Zweck), in der Firma oder den Kommunen und in unterschiedlichen Organisationen oder Organen.

Ein ganz wichtiger Punkt ist sicherlich, nicht mehr verharmlosend von einem Klimawandel zu sprechen, sondern das Ding durch Menschenhand verursacht auch beim Namen zu nennen:

K L I M A Z E R S T Ö R U N G !




Die ersten Schritte ...

Ein paar Beispiele:
Schauen wir einmal bei "hornissenschutz.ch" vorbei. Roost, welcher seit 1989 Hornissennisthilfen produziert, wird diese nicht zu Hause lagern. Nein, seit Beginn werden die Hornissennisthilfen an Standorten aufgehängt, wo bereits Hornissen genistet haben und ihnen damit eine weitere Möglichkeit geboten wird, dies erneut zu tun. Heute hängen abgesprochen mit den Forstbetrieben im Klettgau verteilt 27 Hornissenisthilfen, welche regelmässig kontorlliert und von Hornisse oder Wespe (vor allem Sächsische Wespe) bewohnt werden.
Weitere Möglichkeit:
Durch eine aktive Betreuung betroffener Personen, welche unfreiwillig oder auch freiwillig in den Besitz eines Hornissen- oder Wespennestes gekommen sind. Hier stehen in erster Linie die richtige Aufklärung im Vordergrund. Durch die korrekten Informationen wird in den meisten Fällen ein Zusammenleben gefördert und ermöglicht. Wo hingegen dies nicht möglich ist, kann in wenigen Fällen eine Umsiedlung das Konfliktpotenzial senken und Gefahrenzonen entschärft werden. Dabei stehen Rollladenkästen, Storennischen oder auch Gartenhäuschen im Fokus. Die angebotene Nisthilfe kann vor Ort aufgehängt oder weiter entfernt mit dem Hornissen- oder Wespenvolk samt Nest ausgesiedelt werden.
Oder durch korrekte Informationen über Vorträge oder Broschüren verhilft Roost zum weiteren Verständnis und Toleranz zwischen Hornisse, Wespe und Mensch.




Vortrag z. B. in Schaffhausen in der Biogärtnerei "Neubrunn"

Kleines Gedicht (AR2010):

Man hat Beweise,
doch man redet es leise.
Jeder weiss davon,
doch was dagegen tun
oder sagen einen Ton.
Nein!
Wenn es zuspät ist,
nützt keine List:
Die Klimazerstörung!




Forstbetriebe :

Die Klimazerstörung durch das menschliche Handeln wird dem heimischen Wald weiterhin zusetzten und ein Umdenken in der Nutzung einfordern!
Weg von den unzähligen anfälligen Monokulturen, welche Wind, Wetter und Witterung kaum noch etwas entgegen zu setzen haben. Natürlich und vielfältig gewachsene Wälder, welche jedoch durch Verjüngung unseren Schutz benötigen. Vielfalt und heimische standortvertraute Hölzer heisst hier die Devisem, jedoch vertragen auch nicht alle die rapiden Veränderungen gleichermassen gut.




Durch Altholzinseln in einem Mischwald, welche auch den überigen Wald gesund erhalten



Durch Vielfalt an Baumarten und Kleinstrukturen mit offenen Flächen




Naturschutzvereine/ Organisationen :

Es ist bewusst, dass Arten, welche auf einer Liste - Rote Liste - eher auf Schutzwürdigkeit anklang stossen, als jene die auf keiner Liste auftauchen. Doch im ganzen Gebilde und der Komplexität des Ökosystems verlieren diese dann rasch ihre wichtigkeit und werden vergessen oder gar als schädlich für die Rote-Liste Arten gesehen!
Auch hier gilt es über den Tellerrand hinaus zu schauen und offenen Augen und Ohren umher zu schreiten.




Durch den Erwerb oder den eigenen Bau von Hornissennisthilfen oder entsprechenden Nisthilfen



Vortrag in Hettlingen (ZH) beim NVV Hettlingen zum Thema "Hornissen": Bild Herr ...




Kommunen/ Firmen :

Ökologie und das Verständnis dafür beginnt bereits bei der Planung, z. B. eines Einsatzplanes zur Pflege von Uferregionen an Gewässern, den Pflanzanlagen in Parks oder von Grünanlagen in der Gemeinde, dem Kanton oder auch auf Bundesebene.
Wo immer möglich sollten Fachpersonen oder Experten einbezogen oder konsultiert werden. Dass es damit etwas teurer wird, mag wohl sein, doch letztendlich ist der Nutzen für jede und jeden beteiligten um ein vielfaches höher, als wenn nachträglich nachgerüstet werden müsste!




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